#35 - July 2026
Receivables
Gruppierte Gründe für Klärungen
Auf einen Blick
Klärgründe lassen sich jetzt in Gruppen mit einer gemeinsamen Farbe zusammenfassen. Die Farbe zieht sich durch die gesamte Klärungs-Oberfläche – von der Übersicht über die Timeline bis zu den Hovercards – und schafft sofortige visuelle Orientierung.
Das ist neu
Gruppierte Gründe mit zentraler Farbe
Legen Sie unter Klärungen › Einstellungen › Gruppierte Gründe beliebig viele Gruppen an, jede mit Namen und Farbe. Die Farbe pflegen Sie einmal pro Gruppe – alle zugeordneten Gründe erben sie automatisch.
Farbige Kennzeichnung überall
Zugeordnete Gründe erscheinen durchgängig in ihrer Gruppenfarbe: in der Gründe- und Klärungs-Übersicht, in der Antwort-Timeline, in Hovercards, der Seitenleiste und den Antwortformularen.
Tooltip mit Gruppenname
Jeder farbige Grund zeigt beim Überfahren den Namen seiner Gruppe – Farbe und Bedeutung bleiben so immer eindeutig.
Neue Filter & Spalte
Filtern Sie Klärungen und Gründe gezielt nach gruppierten Gründen. In der Gründe-Übersicht lässt sich die Spalte Gruppierte Gründe zusätzlich einblenden.
Dauerhaft konsistent
Einmal gegebene Antworten behalten ihre Farbe und Gruppenzuordnung – auch wenn ein Grund später einer anderen Gruppe zugeordnet oder umbenannt wird.
Ihre Vorteile
Zusammengehörige Klärungen auf einen Blick erkennen
Weniger Pflegeaufwand durch zentrale Farbvergabe pro Gruppe
Schnelleres Finden dank neuer Filter und Spalte
Verlässliche, nachvollziehbare Kennzeichnung über die Zeit
So starten Sie
Legen Sie Ihre erste Gruppe unter Klärungen › Einstellungen › Gruppierte Gründe an und ordnen Sie Ihre Hauptgründe zu. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie im Hilfe-Center: Gruppierte Gründe.
Hinweis
Nur Hauptgründe können einer Gruppe zugeordnet werden; optionale Zusatzgründe bleiben neutral.
Überarbeitete Vertreter-Regelung mit automatischem Ablaufdatum
Wir haben die Einstellungen für die Vertreter-Regelung überarbeitet und auf einer einzelnen, übersichtlichen Seite zusammengefasst:
Alles auf einen Blick: Sie wählen einfach Ihre Vertretung aus, aktivieren per Schalter die Vertretung sowie die optionale E-Mail-Weiterleitung und legen bei Bedarf ein Ablaufdatum fest. Wer Sie aktuell vertritt (Name, E-Mail, Status), wird oben auf der Seite direkt angezeigt.
Neues optionales Enddatum („Zugriff erlaubt bis“): Ist das Datum verstrichen, wird die Vertretung automatisch deaktiviert. Der Eintrag bleibt als abgelaufen sichtbar, und die Vertretung kann sich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr einloggen.
Maximale Flexibilität: Sie können die zugewiesene Vertretung jederzeit ändern oder über „Vertretung löschen“ vollständig entfernen.
Ihr Vorteil: Sorglos in den Urlaub starten! Vertretungen für Ihre Teams (z. B. Debitorenbuchhaltung oder Vertrieb) lassen sich in Sekunden einrichten. Vor allem schließt das neue Ablaufdatum eine häufige Sicherheitslücke: Zugriffsrechte bleiben nicht mehr versehentlich monatelang aktiv, weil vergessen wurde, die Vertretung nach der Rückkehr manuell zu entfernen. Das System entzieht den Zugriff nach Fristablauf ganz von allein.
Gut zu wissen:
Alles auf einer Seite: Kollege auswählen, Login-Zugriff gewähren, optional E-Mails weiterleiten und Enddatum setzen – fertig!
Automatisches Ablaufen der Rechte: Mit Enddatum erlischt der Zugriff von selbst. Ohne Enddatum bleibt der Zugriff wie gewohnt unbegrenzt aktiv.
Zugriffs-Schutz: Eine Vertretung kann sich nur dann in Ihren Account einloggen, wenn die Regelung aktiv und das Ablaufdatum nicht überschritten ist.
Neue Spalte „Kunden-Saldo“ in der Beleg Übersicht
Wir haben die Übersicht der Belege um eine wertvolle Information erweitert: Ab sofort steht Ihnen dort die neue Spalte „Kunden-Saldo“ zur Verfügung.
Direkte Einsicht: Der aktuelle Gesamtsaldo des jeweiligen Kunden wird direkt in der Tabellenzeile der Belege angezeigt.
Keine Umwege: Sie müssen nicht mehr extra in die Kundenakte navigieren, um den aktuellen Kontostand zu prüfen.
Ihr Vorteil: Weniger Klicks, schnellere Abstimmung! Wer täglich Dutzende Buchungen oder Klärfälle prüft, verliert oft Zeit durch das ständige Wechseln zwischen Beleg und Kundenprofil. Mit dem Kunden-Saldo direkt in der Beleg Übersicht sehen Sie auf einen Blick, wie das Kundenkonto insgesamt dasteht. Das beschleunigt die Überprüfung, Zuordnung und Rekonzilierung von Zahlungseingängen enorm.
Volltext-Beschreibungen im Filter für Differenzgründe
Wir haben das Dropdown-Menü des Filters „Differenzgrund“ übersichtlicher gestaltet: Ab sofort wird neben dem jeweiligen Kürzel auch die vollständige Beschreibung angezeigt.
Direkte Beschreibungen: Statt wie bisher nur kurze Kürzel zu sehen, zeigt das Dropdown nun Klartext-Bezeichnungen (z. B. „IK Interne Klärung“ oder „VS In Klärung mit Versicherung“).
Unveränderte Logik: Die reine Filterfunktion bleibt genau wie gewohnt – lediglich die Beschriftung im Auswahlmenü ist deutlich verständlicher geworden.
Ihr Vorteil: Kein Auswendiglernen oder Nachschlagen von Kürzeln mehr! Um den passenden Filter zu setzen, müssen Nutzer ab sofort nicht mehr wissen, wofür jedes interne Kürzel exakt steht. Das spart wertvolle Zeit beim Filtern von Buchungen oder Klärfällen und verhindert Fehlentscheidungen – besonders für neue Kolleginnen und Kollegen im Team.
Tabellen-Konfiguration in den Interface-Vorlagen
Wir erweitern das Framework der Interface-Vorlagen: Administratoren können ab sofort unter Unternehmenseinstellungen > Interface Templates in der neuen Karte „Table Configuration“ globale Standard-Tabellenansichten für Index-Seiten festlegen.
Umfassende Abdeckung: Die Konfiguration ist für nahezu alle zentralen Übersichten verfügbar (u. a. Kunden, Journalbuchungen, Mahnungen inkl. Entwürfe/Gesendet/Archiv, Schreiben, Kreditlimite und viele mehr).
Volle Kontrolle über das Layout: Spaltenauswahl, Reihenfolge, Sortierung, Textausrichtung, Schriftgewicht und Farben lassen sich mit demselben gewohnten Editor einstellen, den Nutzer von ihren persönlichen Tabellen kennen.
Gezielte Steuerung durch zwei Hauptfunktionen:
„Enforce“ (Erzwingen): Sperrt die Bearbeitung für die zugewiesene Rolle. Betroffene Nutzer sehen den Hinweis „Columns are managed by your administrator“ anstelle der Option „Edit my Table“.
„Apply Now“ (Jetzt anwenden): Rollt die konfigurierte Tabellenansicht sofort auf bestehende Benutzerkonten aus.
Ihr Vorteil: Kein manuelles Einrichten von Einzelkonten mehr! Administratoren können die optimale Listenansicht für ganze Teams oder Rollen zentral vorgeben. Ob Vertrieb, Buchhaltung oder Risikomanagement – alle Mitarbeiter einer Rolle arbeiten ab dem ersten Tag mit einer einheitlichen, perfekt strukturierten Datenansicht.
Tag-Eingabefelder leeren sich ab sofort automatisch
Das Hinzufügen mehrerer Werte in Tag-Auswahlfeldern (wie z. B. bei den External IDs) ist ab sofort spürbar flüssiger: Sobald Sie eine Eingabe mit Enter bestätigen, wird das Textfeld automatisch geleert, während der Cursor direkt im Feld aktiv bleibt. Das manuelle Löschen des alten Textes entfällt komplett, sodass Sie weitere Tags im schnellen Fluss Eingabe → Enter → Eingabe → Enter erfassen können. Da diese Korrektur direkt in der zentralen Design-Komponente vorgenommen wurde, profitieren Sie ab sofort auf allen Masken der Plattform von diesem flüssigeren Tipp-Erlebnis.
Kommentare für mehrere Journal Entries gleichzeitig erfassen
Über eine neue Bulk-Aktion in der Journal-Entry-Liste können Sie ab sofort mehrere Belege auswählen und gleichzeitig mit demselben Kommentar versehen. Der gewohnte Funktionsumfang – inklusive Kategorieauswahl, Freitext und Datei-Anhängen – steht Ihnen dabei vollständig zur Verfügung. Damit entfällt das zeitraubende, manuelle Wiederholen gleicher Notizen bei zusammenhängenden Klärfällen oder Zahlungsabläufen. Trotz der gesammelten Erfassung bleibt die Kundenansicht übersichtlich: Mehrfach zugewiesene Kommentare werden dort intelligent zu einem einzigen Repräsentanten zusammengefasst.
Themengruppen und klare Beschreibungen in Standardreport
Das Hinzufügen von standard Berichten ist ab sofort übersichtlich und intuitiv: In der Auswahl „Bericht hinzufügen“ sind die 18 Standardberichte nun in fünf Themenbereiche unterteilt: Umsatz, Salden & Offene Posten, Fälligkeiten & Mahnwesen, Zahlungsverhalten & KPIs sowie Übersichten. Alle Berichtsnamen wurden überarbeitet, um doppelte oder vage Bezeichnungen (wie mehrfache „Umsatz“- oder „DSO“-Einträge) vollständig zu eliminieren. Zudem liefert jeder Eintrag ab sofort eine kurze Beschreibung des Inhalts. Das lästige Ausprobieren – Erstellen, Prüfen und eventuelles Wiederlöschen – gehört damit der Vergangenheit an.
Ihr Vorteil:
Auf Anhieb den richtigen Bericht finden: „Dank klarer Kategorien und präziser Beschreibungen sehen Sie direkt bei der Auswahl, welche Daten der Bericht liefert.“
Keine Verwechslungsgefahr mehr: „Eindeutige Namen ersetzen doppelte Bezeichnungen – Sie wählen immer exakt die Auswertung, die Sie gerade benötigen.“
Neue QR-Code-Strategie für Zahlungsaufforderungen
Für die QR-Codes auf Mahnungen und Zahlungserinnerungen steht Ihnen ab sofort eine neue Verwendungszweck-Strategie zur Verfügung. Der generierte Verwendungszweck führt automatisch zuerst die Kundennummer und anschließend die zugehörigen Rechnungsnummern auf. Das System stellt dabei strikt sicher, dass die Zeichenbegrenzung des EPC-Standards (max. 140 Zeichen) eingehalten wird:
Die Kundennummer wird garantiert immer vollständig enthalten sein, und Rechnungsnummern werden der Reihe nach ergänzt – ohne jemals mitten in einer Nummer abgeschnitten zu werden. Diese strukturierte Referenz erhöht die Zuordnungsquote im Bankabstimmungsprozess deutlich und reduziert den Rechercheaufwand bei unklaren Zahlungseingängen spürbar.
Gut zu wissen:
Schnellere automatisierte Zuordnung: „Zahlungen über den QR-Code enthalten direkt Kunden- und Rechnungsreferenzen, was die automatische Verbuchung drastisch beschleunigt.“
Verlässliche Datenqualität: „Keine abgeschnittenen Rechnungsnummern mehr: Der QR-Code nutzt den Platz optimal aus und setzt nur vollständige Nummern ein.“
Risk
Coface ICON URBA360-Berichte ab sofort als PDF verfügbar
Was ist neu? Für alle Nutzer der Coface ICON-Anbindung gibt es eine praktische Erweiterung: URBA360-Berichte stehen ab sofort neben dem strukturierten Datenformat auch direkt als offizielles PDF-Dokument zur Verfügung.
Original-Dokument auf Knopfdruck: Das offizielle Coface-PDF kann direkt in der Plattform abgerufen, eingesehen und heruntergeladen werden.
Kein Medienbruch: Der Abruf erfolgt vollautomatisch im gewohnten Arbeitsablauf – Sie müssen die Plattform zu keinem Zeitpunkt verlassen.
Ihr Vorteil: Keine Umwege mehr bei der Nachweispflicht! Wenn Sie den vollständigen URBA360-Bericht für Audit-Zwecke archivieren, an die Geschäftsführung weiterleiten oder externen Partnern (wie Warenkreditversicherern) bereitstellen müssen, laden Sie einfach das Original-PDF herunter. Das spart manuellen Anforderungsaufwand und stellt sicher, dass Ihnen immer das vollständige Prüfdokument vorliegt.
Modernisierte Ansicht im Risikomanagement-Tab
Wir haben das Erscheinungsbild im Bereich Risikomanagement grundlegend modernisiert. Veraltete Platzhalter und uneinheitliche Leerzustände im Risikomanagement-Tab sowie in der Seitenleiste wurden durch ein durchgängiges, modernes Design ersetzt:
Eindeutiger Status bei „Kein Kreditlimit“: Neues, übersichtliches Layout mit einem klaren Aktions-Button (CTA) sowohl im Tab als auch in der Seitenleiste.
Neugestaltete Karten: Die Karten für Kreditlimit-Vorschläge, Bonitätsauskünfte (Credit Information) und Kreditdeckungen (Credit Cover) wurden visuell aufgewertet und aufgeräumt (z. B. Entfernen veralteter Links oben rechts, Einführung eines zentrierten „Hinzufügen“-Buttons bei leeren Zuständen).
Konsistente Leerzustände: Drei weitere strukturierte Empty-State-Layouts wurden integriert:
Risiko-Alerts: Reine Informationsanzeige
Bilanzanalyse: Inklusive direkter „Hinzufügen“-Aktion
Sicherheiten (Securities): Inklusive direkter „Hinzufügen“-Aktion
Ihr Vorteil: Keine verwirrenden Leerflächen mehr! Gerade beim Anlegen neuer Kundenkonten oder bei unvollständigen Datensätzen wirkte die Risiko-Sektion bisher stellenweise uneinheitlich. Das neue Design führt Sie und Ihr Team ab sofort intuitiv durch die Oberfläche: Sie sehen auf den ersten Blick, welche Risikodaten vorhanden sind – und wo Sie mit nur einem Klick neue Dokumente, Auskünfte oder Limits hinzufügen können.
Einstellbare Standard-Sichtbarkeit für Kreditantrags-Vorlagen
Wir haben die Konfiguration von Vorlagen für Kreditanträge (Credit Limit Application Templates) flexibler gestaltet: Ab sofort finden Sie in den Einstellungen einen neuen Schalter: „Standardmäßig in Kreditlimit-Vorschlägen anzeigen“ (Show by default in credit limit suggestions).
Aktiviert: Die Vorlage wird beim Öffnen eines Kreditlimit-Vorschlags automatisch aufgeklappt und zeigt alle Felder direkt an.
Deaktiviert: Die Vorlage bleibt initial eingeklappt. Nutzer können sie mit einem Klick genau dann öffnen, wenn sie benötigt wird.
Ihr Vorteil: Kein unnötiger Bildschirm-Ballast mehr! Jedes Team arbeitet anders: Während manche Abteilungen die Antragsdetails bei jedem einzelnen Vorschlag sofort im Blick haben müssen, bevorzugen andere eine aufgeräumte Ansicht, um sich zuerst auf die Kernzahlen zu konzentrieren. Sie entscheiden ab sofort selbst, wie das System reagiert – das sorgt für eine schlankere Oberfläche und weniger Ablenkung im Alltag.
Kreditlimit-Bedingungen im Freigabeprozess
Entscheidungsauflagen werden ab sofort nahtlos im System erfasst und überall sichtbar gemacht. Genehmiger können im Freigabeschritt ab sofort einen Haken bei „Als Bedingung hinzufügen“ direkt neben dem Kommentarfeld setzen.
Automatische Sichtbarkeit: Als Bedingung markierte Kommentare werden vom System automatisch als offizielle Auflagen übernommen und an allen relevanten Stellen angezeigt:
Im Tab Risikomanagement (
Kunden #show)In der Seitenleiste (Bereich Kreditlimite)
In der Kreditlimit-Übersicht (in einer eigenen Spalte)
Direkt auf dem Entscheidungs-PDF zum Kreditlimit
Visueller Indikator: Ein neues Badge zeigt die Anzahl der aktiven Bedingungen direkt am Kreditlimit an.
Ihr Vorteil: Keine vergessenen Auflagen oder Medienbrüche mehr! Bisher wurden Bedingungen für Kreditlimite (wie z. B. „Nur gegen Zahlungsgarantie“ oder „Gültig bis Vorlage der BWA“) oft außerhalb von Bilendo dokumentiert oder gingen im Freitext unter. Nun werden Auflagen direkt im Genehmigungsschritt verbindlich im System verankert und begleiten das Kreditlimit überall dort, wo Entscheidungen getroffen werden – inkl. offiziellem PDF-Export.
Redesign der Kreditversicherungs-Ansicht
Wir haben die Ansicht für Kreditversicherungen grundlegend überarbeitet und die Darstellung sowohl in der Zeilen- als auch in der Spaltenansicht drastisch verbessert:
Optimierte Zeilenansicht:
Kopfzeile auf einen Blick: Anbieter, Produkt und Policy-ID sind sofort im Header sichtbar.
Klare Betragstrennung: Der gewährte Betrag wird nun transparent in unbedingt und bedingt aufgeteilt – inklusive der Gesamtsumme.
Einheitliche Status-Labels: Egal ob Coface, Atradius oder Allianz Trade – der Status ist über alle Anbieter hinweg harmonisiert (Vollständig gedeckt, Teilweise gedeckt, Abgelehnt, Reduziert, Zurückgezogen, Warnung).
Gezielter Bedingungsbereich: Auflagen (z. B. Bedingungscodes wie T812 oder editierbarer Freitext) werden hervorgehoben dargestellt – aber nur dann eingeblendet, wenn Bedingungen existieren, erforderlich sind oder bearbeitet werden.
Vier strukturierte Detail-Reiter: Deckungsdetails, Stammdaten, Identifikationsnummern und Anhänge.
Neue Spaltenansicht:
Echter Anbieter-Vergleich: Eine übersichtliche Matrix (Datenfelder in den Zeilen × Anbieter in den Spalten) ermöglicht den direkten Vergleich.
Klar gegliederte Bereiche: Entscheidung, Bedingungen, Gültigkeit, Policy & Bedingungen.
Tiefgehende Details: Von beantragten/gewährten Beträgen über Fristen und Selbstbehalte bis hin zu maximalen Zahlungszielen und Nachfrist-Tagen.
Ihr Vorteil: Kein Suchen in Untermenüs mehr! Bisher war es komplex, bedingte Beträge, spezifische Bedingungscodes der Versicherer oder Polizzen-Details schnell zu erfassen. Das neue Redesign bringt volle Transparenz auf einen Blick. Zudem erlaubt die neue Spaltenansicht den nahtlosen Vergleich verschiedener Versicherer nebeneinander.
Optimierungen in der Kreditversicherungs-Ansicht
Wir haben die Ansicht für Kreditversicherungen basierend auf Ihrem Feedback in drei wesentlichen Punkten verbessert:
Keine irreführenden Beträge bei laufenden Anträgen: Damit es in Zukunft nicht mehr für Verwirrung sorgt, wird bei Anträgen die sich noch in Bearbeitung befinden, das Label in Arbeit angezeigt.
Automatische Detail-Erweiterung: Beim Öffnen der Kreditdeckungs-Detailansicht klappt die übergeordnete Karte automatisch auf. Alle relevanten Informationen – inklusive Gültigkeit, Bedingungen und Auflagen – sind sofort sichtbar.
Rückkehr des Storno-Buttons: Die Schaltfläche „Versicherung stornieren“ steht in der Detailansicht wieder direkt zur Verfügung.
Ihr Vorteil: Keine Verwechslungen mehr bei ausstehenden Entscheidungen! Durch das Ausblenden vorläufiger Beträge verhindern Sie Missverständnisse im Team, ob eine Deckung bereits von der Versicherung genehmigt wurde. Zudem sparen Sie Klicks bei der Detailprüfung und können stornierbare Deckungen wieder direkt an Ort und Stelle auflösen – ganz ohne Umwege oder Workarounds.
Berechnungsprotokoll direkt in den Risiko-Alerts
Wir haben die Detailansicht von Risiko-Alerts für „Verschlechterung der Risikoklasse“ (Negative risk class change) und „Änderung des internen Scores“ (Internal score change) entscheidend erweitert:
Integrierter Vergleich: Ab sofort ist das vollständige Berechnungsprotokoll (Calculation Log) direkt im Alert enthalten – und zwar sowohl für den ursprünglichen als auch für den neuen Wert.
Alles an einem Ort: Wo bisher nur der geänderte Endwert angezeigt wurde, sehen Sie nun die exakten Faktoren und Kennzahlen, die zur Änderung geführt haben, im direkten Nebeneinander-Vergleich.
Ihr Vorteil: Kein lästiges Suchen nach den Ursachen mehr! Ein geänderter Score ist nur dann hilfreich, wenn Sie sofort verstehen, warum er sich verändert hat. Durch den direkten Protokollvergleich im Alert müssen Sie die Ansicht nicht mehr verlassen oder separat zum Berechnungsprotokoll navigieren. Sie erkennen sofort, welcher Faktor (z. B. verschlechtertes Zahlungsverhalten oder neue Finanzkennzahlen) den Ausschlag gegeben hat – für schnellere und fundierte Risikoentscheidungen.
Status für Kreditdeckungen auf der Übersichtsseite
Die Übersichtssicht für Kreditdeckungen zeigt ab sofort neben dem Gültigkeitsstatus (Aktiv/Abgelaufen) auch direkt den tatsächlichen Entscheidungs-Status der Deckung an. Damit sind die Übersichtsseite und das Cockpit nun vollständig synchron und bieten eine durchgängige Datenbasis. Für Teams, die das Scoring- & Risikomodul nutzen, entfällt jedes Raten: Sie sehen jederzeit auf den ersten Blick exakt, welche Deckungen tatsächlich in Kraft sind und wo noch Entscheidungen ausstehen.
Creditsafe-Suche nach spezifischen Identifikationsnummern
Der Creditsafe-Auskunftsdialog wurde um den neuen Suchtyp „Identifikationsnummer“ erweitert. Neben der klassischen Suche über Stammdaten (wie Name oder Adresse) können Sie Unternehmen ab sofort direkt über landesspezifische Kennziffern suchen. Nach Auswahl des passenden Landes stehen Ihnen die jeweiligen lokalen ID-Typen (z. B. Handelsregisternummer oder Steuernummer) zur Verfügung. Das ermöglicht eine exakte, treffsichere Zuordnung des richtigen Creditsafe-Datensatzes ohne zeitraubendes Durchsuchen ähnlicher Firmennamen.
Benutzerdefinierte Zusatzfelder im Risikomanagement-Reiter
Der Reiter Risikomanagement wurde um die neue Karte „Zusätzliche Informationen“ erweitert. Über den Dialog „Felder hinzufügen“ können Risikomanager ab sofort individuelle Freitextfelder (Text-/String-Format) flexibel hinzufügen und bearbeiten. Jedes ergänzte Feld wird als eigene Überschrift dargestellt und speichert eingegebene Notizen, Risikobewertungen oder interne Referenzen dauerhaft ab. Das macht die externe Dokumentation außerhalb von Bilendo überflüssig und bündelt alle individuellen Risiko-Kontexte an einem zentralen Ort, sodass sie unter anderem direkt in Kreditlimitanträgen weiterverwendet werden können.
Einheitliche Risikoansicht in den Kreditlimitvorschlägen
Die Übersicht der Kreditlimitvorschläge nutzt ab sofort dieselben bewährten Risikomanagement-Karten wie der Reiter Risikomanagement. Um maximale Flexibilität zu gewährleisten, können die Karten für den Limitvorschlag vollkommen unabhängig von der Hauptansicht konfiguriert werden. Im Zuge dieser Vereinheitlichung wurden redundant gewordene Reiter (Risiko-Alerts, Limit, Berechnungsprotokoll und Bilanzanalyse) entfernt. Die verbleibende Tab-Struktur wurde übersichtlich gestrafft: Übersicht, Aufträge, Zahlungsverhalten, Score, Umsatz sowie Benutzerdefinierte Felder. Diese Harmonisierung löst bisherige Unstimmigkeiten zwischen den Ansichten komplett auf und ermöglicht es Teams, Kreditdeckungen und Auskünfte nun direkt aus der Übersicht der Limitvorschläge heraus anzufordern.
Der Vorteil für Sie:
Keine Verwirrung mehr durch unterschiedliche Darstellungen: „Egal wo Sie arbeiten: Die Darstellung der Risikodaten folgt jetzt demselben logischen Karten-Prinzip.“
Unabhängig anpassbar: „Sie können die Risikokarten für Limitvorschläge individuell auf Ihre Anforderungen abstimmen, ohne die Ansicht im Risikomanagement-Tab zu verändern.“
Direktes Handeln aus der Übersicht: „Beantragen Sie Kreditdeckungen oder ziehen Sie Auskünfte direkt aus der Limitvorschlags-Übersicht – ohne Umweg über andere Menüs.“
Automatische Benachrichtigungen für neue Kunden
Mit der neuen Benachrichtigungsoption „Status-Update Neuer Kunde“ bleiben Sie über alle Statusänderungen neu angelegter Kunden auf dem Laufenden. Wer einen neuen Kunden anlegt, wird ab sofort automatisch für dessen Updates registriert und erhält Benachrichtigungen (In-App und per E-Mail in wählbarer Frequenz wie Sofort oder Täglich) zu Statuswechseln – etwa bei erfolgreicher Zuordnung (Matched), Ausstehend (Open) oder Ablehnung (Declined). Über die Übersicht der neuen Kunden lässt sich das Abo für einzelne Einträge zudem jederzeit manuell aktivieren oder deaktivieren – genau wie in der regulären Kundenübersicht.
Ihr Vorteil:
Keine manuellen Status-Checks mehr: „Sie werden direkt informiert, sobald sich der Status eines neuen Kunden ändert – so entgeht Ihnen keine Freigabe oder Ablehnung mehr.“
Volle Kontrolle über die Frequenz: „Wählen Sie selbst, ob Sie Updates sofort oder gesammelt als tägliche Zusammenfassung per E-Mail erhalten möchten.“
Risk Übersichten nach Kunden-Custom-Fields filtern
Die zentralen Risk Übersichten: Kreditauskünfte, Kreditlimits, Kreditlimitvorschläge, Risiko-Alerts und Sicherheiten lassen sich ab sofort nach den filterbaren benutzerdefinierten Feldern des zugewiesenen Kunden filtern. Die Logik und die verfügbare Feldauswahl entsprechen dabei exakt dem vertrauten Verhalten aus der Kunden- und Mahnungsübersicht. Diese Erweiterung schließt eine funktionale Lücke und ermöglicht eine lückenlose, kundenbezogene Segmentierung über alle Risikoprozesse hinweg.
Ihr Vorteil:
Einheitliche Workflows: „Nutzen Sie Ihre gewohnten Kunden-Kategorien und benutzerdefinierten Felder jetzt auch direkt in allen Risikomansichten.“
Gezieltere Risikoanalyse: „Filtern Sie Kreditauskünfte, Limits oder Alerts genau nach den Kundensegmenten, die für Ihre Auswertung relevant sind.“
Automatisches PDF-Matching für Atradius-Kreditdeckungen
Eingehende Atradius-PDFs, die an ein zentrales Postfach gesendet werden, können in Bilendo zugeordnet werden. Sollte eine automatische Zuordnung nicht möglich sein – etwa bei speziellen Ereignissen wie einer manuellen Deckungssenkung seitens Atradius, für die eine separate PDF übermittelt wird –, lässt sich das Dokument problemlos händisch der richtigen Kreditdeckung zuweisen. Das spart wertvolle Arbeitszeit und verhindert Fehlzuordnungen.
Gut zu wissen:
Zwei einfache Wege für die Einrichtung: „Sie können Atradius-E-Mails entweder automatisch an ein dediziertes Bilendo-Postfach weiterleiten oder Bilendo über eine spezielle Atradius-E-Mail-Adresse direkt in CC setzen.“
Flexibel bei Sonderfällen (z. B. Deckungssenkungen): „Bietet ein Dokument einmal keine eindeutigen Referenzdaten – etwa bei einer unaufgeforderten Deckungssenkung durch Atradius –, weisen Sie die PDF-Datei einfach mit wenigen Klicks manuell der korrekten Kreditdeckung zu.“
Null manueller Aufwand im Standardfall: „Mitarbeiter müssen Dokumente im Regelfall nicht mehr händisch suchen und zuweisen – das System erledigt die Ablage vollautomatisch.“
Bei allen Fragen zur Einrichtung steht Ihnen Ihr persönlicher Bilendo Ansprechpartner jederzeit gerne zur Verfügung.