#37 - September 2026
Receivables
Mahnexport: Spalte „Kontakt-E-Mail“
Was hat sich geändert:
Mahnexport-Layouts bieten jetzt eine auswählbare Spalte „Kontakt-E-Mail“.
CSV- und XLSX-Exporte zeigen die E-Mail-Adresse des mit der Mahnung verknüpften Kontakts (gleicher Wert wie in der Mahnungs-Übersichtstabelle).
Bestehende Layouts und deren Spaltenreihenfolge bleiben unberührt; bei Exporten ohne benutzerdefiniertes Layout wird die neue Spalte am Ende angefügt.
Warum das wichtig ist: Bei bereits versendeten Mahnungen können Sachbearbeiter im Forderungsmanagement nun direkt im Export sehen, welcher Kontakt tatsächlich angeschrieben wurde. Das erspart das manuelle Nachschlagen bei Nachfassaktionen oder Übergaben.
Interface Vorlagen: Benachrichtigungseinstellungen pro Benutzerrolle
Was hat sich geändert:
Schnittstellen-Vorlagen enthalten jetzt einen Bereich „Benachrichtigungen“.
Administratoren können Benachrichtigungseinstellungen (Kunden, Buchungssätze, Klärungen) pro Benutzerrolle vordefinieren.
„Jetzt anwenden“ überträgt die Vorlage rückwirkend auf alle bestehenden Benutzer in der ausgewählten Rolle.
„Erzwingen“ sperrt die Einstellungen – Benutzer in der Zielrolle können ihre Benachrichtigungseinstellungen nicht mehr ändern.
Warum das wichtig ist: Benachrichtigungskonfigurationen waren bisher vollständig den einzelnen Benutzern überlassen, was zu uneinheitlichen Einstellungen in den Teams führte. Administratoren können nun einen Standard pro Rolle festlegen und diesen dort erzwingen, wo Konsistenz kritisch ist.
Risk
Kundenkommentar-Indikator in der Ansicht „Kreditlimit-Vorschlag“
Was hat sich geändert:
Die Schaltfläche für Kundenkommentare wird jetzt in der Detailansicht des Kreditlimit-Vorschlags neben dem Kundennamen im Kopfbereich angezeigt.
Sie erscheint nur, wenn ein Kommentar für den Kunden existiert (gleiche Sichtbarkeitsregel wie in der Übersichtsansicht).
Ein Klick darauf öffnet die bestehende linke Kommentar-Seitenleiste.
Warum das wichtig ist: Benutzer können den Kontext zum Kunden prüfen, während sie einen Kreditlimit-Vorschlag bewerten, ohne zurück zur Übersicht navigieren zu müssen.
Risk Alerts - Priorisierte Ansicht mit Fortschrittsverfolgung
Was hat sich geändert:
Risiko Alerts werden jetzt automatisch nach Schweregrad (Hoch → Mittel → Niedrig) und anschließend nach Datum (neueste zuerst) sortiert.
Die Spalten wurden neu angeordnet: Schweregrad → Datum → Typ → Aufgaben → Aktion (Schweregrad steht nun an erster Stelle).
Ein neuer Aufgabenzähler (z. B. 1/3) zeigt den Bearbeitungsfortschritt pro Warnmeldung an.
Warum das wichtig ist: Kunden können Einträge mit dem höchsten Risiko zuerst erfassen, anstatt eine nach Datum sortierte, rein blaue Liste zu durchsuchen. Zudem sehen sie auf einen Blick, wie weit die jeweilige Warnmeldung bereits bearbeitet wurde.
Sicherheiten – Logikänderung Sicherheiten-Karte
Was hat sich geändert:
Der Status wird jetzt genau einmal pro Zeile über ein Badge angezeigt.
Aktualisierte Spaltenreihenfolge: Status → Ablaufdatum → Sicherheitentyp → Gesicherter Betrag → Chevron-Symbol.
Neue Sortierung: Aktive Sicherheiten (aufsteigend nach Ablaufdatum) zuerst, danach abgelaufene (aufsteigend nach Ablaufdatum).
Warum das wichtig ist: Der Status „Aktiv/Abgelaufen“ – als wichtigster Wert – hatte bisher zu wenig visuelles Gewicht. Das Redesign entfernt störende Elemente und macht aktive sowie abgelaufene Sicherheiten sofort unterscheidbar.
Kreditlimit bearbeiten – Aktueller Wert direkt im Formular angezeigt
Was hat sich geändert:
Beim Bearbeiten eines Kreditlimits wurde der aktuelle Wert bisher als Tooltip beim Überfahren des Eingabefeldes angezeigt.
Er wird nun dauerhaft und direkt im Bearbeitungsformular angezeigt – kein Tooltip mehr erforderlich.
Warum das wichtig ist: Der Tooltip hat viel Platz eingenommen und wichtige Informationen verdeckt. Benutzer haben nun den Referenzwert bei der Eingabe eines neuen Limits immer im Blick.
Reiter Risikomanagement: Score & Risikoklasse ohne Kreditlimit
Was hat sich geändert:
Score und Risikoklasse sind jetzt im Reiter „Risikomanagement“ unter
Kunde#Detailansichtauch dann sichtbar, wenn kein Kreditlimit definiert wurde.Die Berechnung erfolgt automatisch basierend auf folgenden Regeln:
Kundengruppe zugewiesen → Score wird angezeigt
Kunde ist genau einer BU (Business Unit) oder einem Kreditkontrollbereich zugeordnet → Score wird angezeigt
Kunde ist mehreren BUs oder Kreditüberwachungsbereichen zugeordnet → keine automatische Berechnung
Warum das wichtig ist: Credit Risk Manager mussten bisher einen Kreditlimit-Vorschlag öffnen oder erstellen, nur um den Score eines Kunden einzusehen. Dieser zusätzliche Schritt entfällt nun – der Score ist bei den meisten Standardkonfigurationen direkt im Kundendatensatz verfügbar.
Vom Benutzer anpassbare Wichtige Kennzahlen (Key Stats)
Was hat sich geändert:
Benutzer können ihr Layout für wichtige Kennzahlen jetzt über „…“ → „Layout anpassen“ in der Kennzahlen-Card personalisieren.
Das Modal zeigt nur die Kennzahlen an, die vom Administrator in den Schnittstellen-Vorlagen aktiviert wurden. Benutzer können einzelne Kennzahlen neu anordnen oder deaktivieren.
Benutzer können keine Kennzahlen hinzufügen, die vom Administrator deaktiviert wurden. Der vom Administrator festgelegte Rahmen bildet stets die Obergrenze.
Warum das wichtig ist: Die Anforderungen an wichtige Kennzahlen variieren je nach Team und Rolle. Benutzer können nun die für ihren Arbeitsablauf relevantesten Metriken hervorheben, ohne auf Änderungen durch den Administrator warten zu müssen – während Administratoren die volle Kontrolle darüber behalten, welche Kennzahlen verfügbar sind und ob persönliche Anpassungen zulässig sind.
Interface-Vorlagen | Bearbeitungsablauf für Modals & Seiten
Was hat sich geändert:
Das Bearbeiten von Komponenten in Interface-Vorlagen nutzt kein direktes Speichern im Textfeld (Inline-Saving) mehr, sondern Modals oder dedizierte Seiten:
Risiko Kennzahlen → Modal
Benachrichtigung → Modal
Tab-Layout → dedizierte Seite
Alle drei Varianten enthalten eine explizite Schaltfläche „Speichern“; das Speichern leitet zurück zum ursprünglichen Reiter der Schnittstellen-Vorlage.
Warum das wichtig ist: Das Inline-Speicherverhalten führte bei Administratoren zu Verwirrung, da Änderungen nicht immer eindeutig bestätigt oder verworfen wurden. Der neue Ablauf macht das Muster aus Bearbeiten/Speichern/Abbrechen in allen Komponenten der Schnittstellen-Vorlagen explizit und einheitlich.
Interface Vorlagen | Layout des Risiko-Reiters
Was hat sich geändert:
Neuer Unter-Reiter „Tab-Layout“ unter Einstellungen → Schnittstellen-Vorlagen.
Administratoren können das Layout des Reiters „Risikomanagement“ und der Übersicht „Kreditlimit-Vorschlag“ pro Rolle konfigurieren:
Drag-and-Drop zum Neuanordnen von Cards (Anfass-Symbol)
Freie Größenanpassung über Eck-Griffe
Aktivieren oder Deaktivieren einzelner Cards pro Rolle
Das Layout wird pro Rolle gespeichert.
Fester Bereich: Score, Risikoklasse und Kreditlimit können nicht verschoben werden.
Warum das wichtig ist: Administratoren hatten bisher keine Möglichkeit, ein separates Start-Layout für verschiedene Rollen festzulegen. Benutzer mussten sich ihre Ansicht von Grund auf selbst konfigurieren. Jetzt können Credit Manager, Buchhalter und andere Rollen direkt mit einem auf ihren Arbeitsablauf zugeschnittenen Layout starten.
Atradius T-Code Übersetzung
Was hat sich geändert:
Atradius T-Code-Texte können nun in der Sprache der Benutzeroberfläche angezeigt werden, wenn diese von der Policensprache abweicht.
In der Deckungsansicht erscheint eine Übersetzungsschaltfläche – ein Klick darauf ruft die Übersetzung live über die Atradius-API ab.
Die Übersetzung dient nur der Anzeige: Die Datenbank bleibt in der Policensprache, PDFs und Berichte zeigen den Originaltext.
Wichtige Details:
Die Schaltfläche erscheint nur, wenn die Policensprache in Bilendo korrekt eingestellt ist. Fehlt sie oder entspricht sie der UI-Sprache, wird die Schaltfläche ausgeblendet.
Übersetzungsqualität und Sprachabdeckung liegen vollständig in der Verantwortung von Atradius – es gibt keine von Bilendo verwaltete T-Code-Tabelle.
Kreditdeckungs-Detailansicht für manuelle Anbieterspalten
Was hat sich geändert:
Manuelle Felder für Warenkreditversicherungs-Anbieter fehlten bisher in der neugestalteten Kreditdeckungs-Detailansicht.
Alle Felder werden nun auch für manuelle Anbieter angezeigt (gleiches Layout und Feldset wie bei integrierten Anbietern).
Die Felder werden bedingt gerendert und nur angezeigt, wenn Daten vorhanden sind.
Warum das wichtig ist: Benutzer, die auf manuell angelegte Anbieter angewiesen sind, hatten in der Detailansicht ein unvollständiges Bild. Alle erfassten Anbieterinformationen sind nun an einem Ort zugänglich, analog zur restlichen Kreditdeckungsansicht.
Manuelle Kreditdeckungen – Feld „Selbstbehalt“
Was hat sich geändert:
Das Formular für manuelle Kreditdeckungen enthält jetzt die Felder „Selbstbehalt“ und „Selbstbehalt-Typ“.
Eingegebene Werte werden gespeichert und in der Detailansicht der Kreditdeckung angezeigt.
Gleicht manuelle Deckungen an automatische Deckungen an, bei denen der Selbstbehalt aus den Policeneinstellungen abgeleitet wird.
Warum das wichtig meiste: Bei manuellen Deckungen fehlte eine zentrale Deckungsbedingung. Credit Manager können nun Informationen zum Selbstbehalt für manuell erstellte Deckungen präzise dokumentieren – so spiegelt die Detailansicht das vollständige Bild wider.
Bedingungen für Kreditlimit-Genehmigungen in Validierungsschritten
Was hat sich geändert:
Bedingungen können nun auch während Validierungsschritten hinzugefügt werden (bisher nur bei Genehmigungsaktionen verfügbar).
Alle Bedingungen aus vorherigen Workflow-Schritten sind für nachfolgende Genehmiger sichtbar.
Eingabefelder für Bedingungen werden vor dem Absenden validiert.
Warum das wichtig ist: Genehmiger in späteren Workflow-Phasen hatten keine Einsicht in die von vorherigen Prüfern festgelegten Bedingungen und waren auf externe Kanäle angewiesen. Bedingungen sind nun über alle Schritte hinweg vollständig nachvollziehbar und können bereits in der Validierungsphase erfasst werden, in der sie häufig zuerst auffallen.
Kreditlimit-Index – Auslastungsbetrag wird jetzt angezeigt
Was hat sich geändert:
Der Kreditlimit-Index und der Kreditlimit-Vorschlags-Index zeigen nun den absoluten Auslastungsbetrag (Saldo + Aufträge) in einem Tooltip neben dem bestehenden Balken und Prozentwert an.
Keine Änderung an der Berechnungslogik – der angezeigte Wert entspricht der Summe, die bereits für den Balken und den Prozentwert verwendet wird.
Warum das wichtig ist: Benutzer mussten den tatsächlichen Auslastungsbetrag bisher manuell berechnen oder nachschlagen. Er ist nun auf einen Blick in beiden Indexansichten sichtbar – ohne zusätzliche Navigation.
Creditreform Firmenrecherche
Was hat sich geändert:
Benutzer können eine Recherche aus der Creditreform-Firmensuche heraus anfordern, wenn kein (passender) Treffer gefunden wird. Das Formular umfasst Stammdaten, Adresse, Berichtsoptionen, Anfragesumme, Dateianhänge und optionales erweitertes Monitoring (nur DE/AT/LU).
Die Bestellung erfolgt asynchron: Creditreform liefert zunächst nur eine Referenznummer zurück, das Ergebnis trifft später über das Crefo-Postfach ein, schließt die Recherche automatisch ab, hinterlegt die Creditreform-ID beim Kunden und erstellt den Bonitätsbericht.
Warum das wichtig ist: Kunden geraten nicht mehr in eine Sackgasse, wenn eine Firma in der Creditreform-Datenbank fehlt. Anstatt Bilendo zu verlassen und die Recherche manuell bei Creditreform zu beauftragen, stoßen sie diese im selben Workflow an und erhalten das Ergebnis automatisch im bestehenden Kundendatensatz zurück.
Allianz Trade Firmenrecherche
Was hat sich geändert:
Benutzer können eine Firma bei Allianz Trade direkt aus der Allianz-Firmensuche heraus anlegen, wenn kein Treffer gefunden wird.
Im Gegensatz zur Creditreform-Recherche erfolgt dies synchron: Allianz liefert sofort eine
companyIdzurück, die Recherche wechselt direkt auf „Abgeschlossen“ und die ID wird beim Kunden als Allianz-ID hinterlegt.Sobald die ID gesetzt ist, funktionieren die gewohnten Allianz-Abläufe (Deckungsanfragen, Noten, Kreditdaten) für diese Firma sofort.
Warum das wichtig ist: Bisher bedeutete eine fehlende Firma in der Allianz-Datenbank einen harten Stopp – keine ID, keine Deckungsanfrage. Kunden mussten ins Allianz-Portal wechseln und später zurückkehren. Jetzt reicht ein einziges Formular im bestehenden Workflow, und der Kundendatensatz ist sofort nutzbar.
Vorkonfigurierter Kreditlimit-Bericht
Was hat sich geändert:
Neuer vorkonfigurierter Bericht „Kreditlimit-Bericht“ (Diagramm: Kreditlimit vs. Saldo) verfügbar unter Berichtstyp → Vorkonfiguriert.
Zeigt das Gesamtkreditlimit und den gesamten offenen Saldo der letzten 12 Monate als Zeitreihe auf Portfolio-Ebene.
Filter: Kundengruppe, Business Unit, Vertriebsgebiet, Währung. Ohne Filter = alle Kunden.
Warum das wichtig ist: Bisher waren Kreditlimitdaten nur pro Kunde im Kreditlimit-Diagramm sichtbar. Kunden können nun die portfolioweite Limitauslastung einsehen und Trends erkennen, ohne einen benutzerdefinierten Bericht erstellen zu müssen.
Kreditlimit-Vorschlags-Index – Spalte „Aktives Ablaufdatum“
Was hat sich geändert:
Neue Spalte „Aktives Ablaufdatum“ im Kreditlimit-Vorschlags-Index hinzugefügt.
Zeigt das Ablaufdatum des derzeit aktiven Kreditlimits pro Debitor an.
Direkt im Index sichtbar – die Detailansicht des Vorschlags muss nicht geöffnet werden.
Warum das wichtig ist: Prüfer können die Dringlichkeit eines Vorschlags nun direkt im Kontext der Laufzeit des bestehenden Limits auf einen Blick beurteilen – besonders nützlich bei der Priorisierung auslaufender Limite in der Genehmigungswarteschlange.
Benutzerdefinierte Felder – Neuer Feldtyp „Währung“
Was hat sich geändert:
Neuer Typ „Währung“ in der Typauswahl für benutzerdefinierte Felder hinzugefügt.
Akzeptiert einen numerischen Wert + ISO-Währungscode.
Formatiert Werte mit Tausendertrennzeichen, Dezimalstellen und Währungskennzeichnung (z. B. 19.880.911,00 EUR).
Ersetzt die Behelfslösung, Ganzzahl- (Integer) oder Textfelder (String) für Finanzwerte zu verwenden.
Warum das wichtig ist: Finanzwerte wie „erwarteter Umsatz“, die als reine Ganzzahlen gespeichert wurden, waren auf einen Blick schwer lesbar. Der Währungstyp macht diese Werte ohne manuelle Formatierung sofort verständlich.
Neue KPI: Ungedecktes Risiko (Uninsured Exposure)
Was hat sich geändert:
Neue KPI „Ungedecktes Risiko“ wird jetzt im Bereich Kreditlimit des Reiters Risikomanagement angezeigt.
Formel: $Max(0, Kreditlimit - Kreditdeckung) + Selbstbehalt (Kreditdeckung \times Selbstbehalt\,\%)$.
Der Hover-Tooltip zeigt die Aufschlüsselung pro Deckung mit Selbstbehaltsbetrag und -prozentsatz.
Der Selbstbehalt stammt aus der Police (automatische Deckungen) oder aus manueller Eingabe (manuelle Deckungen).
Warum das wichtig ist:
Credit Manager hatten bisher keinen einzelnen Wert, der anzeigte, wie viel Risiko nach Berücksichtigung von Kreditdeckungen und Selbstbehalten effektiv ungedeckt ist. Die neue KPI macht dies ohne manuelle Berechnung sofort sichtbar.
Kreditlimit-Vorschlag – Info-Symbol beim versicherten Betrag
Was hat sich geändert:
Info-Symbol neben dem versicherten Betrag in der Seitenleiste des Kreditlimit-Vorschlags hinzugefügt.
Beim Überfahren mit der Maus zeigt ein Tooltip die Aufschlüsselung der zugrundeliegenden Kreditdeckungen und Sicherheiten.
Es handelt sich um dieselbe Tooltip-Komponente, die bereits beim Schloss-Symbol im Reiter Risikomanagement verwendet wird (keine neue Bedienung zu erlernen).
Warum das wichtig ist: Prüfer konnten zwar den versicherten Betrag sehen, hatten aber ohne Verlassen des Vorschlags keine Einsicht darin, aus welchen Deckungen oder Sicherheiten er sich zusammensetzt. Der Tooltip stellt diesen Kontext direkt dort bereit, wo die Entscheidung getroffen wird.
Bilanzanalyse – Manueller KPI-Typ
Was hat sich geändert:
Neuer Typ „Manuelle KPI“ in der Vorlagenkonfiguration der Bilanzanalyse verfügbar.
KPIs dieses Typs akzeptieren direkte Werteingaben in der Bilanzanalyse-Ansicht (keine Berechnung aus Bilanzparametern).
Entwickelt für externe KPI-Werte (z. B. von Atradius, Coface, D&B), bei denen nur die Endzahl geliefert wird, nicht aber die zugrundeliegenden Daten oder beispielsweise die DSO.
Warum das wichtig ist: Kredit-Teams, die externe Kreditauskunfteien nutzen, erhalten häufig isolierte KPI-Werte ohne die zugrundeliegende Bilanzaufschlüsselung. Der manuelle KPI-Typ schließt diese Lücke.
Bilanzanalyse – Mehrwährungsfähigkeit (Multi-Currency Support)
Was hat sich geändert:
Die Bilanzanalyse unterstützt jetzt mehrere Währungen.
Währungen müssen über bestehende System-Umrechnungskurse verfügen, um auswählbar zu sein.
Bei der Erfassung einer Bilanzanalyse wählen Benutzer die Eingabewährung. Die Zielwährung stammt aus der zugewiesenen Vorlage.
Alle Bilanzpositionswerte werden automatisch in die Zielwährung umgerechnet.
Die KPI-Berechnungslogik wird davon nicht beeinflusst; die Umrechnung erfolgt als darüberliegende Schicht.
Warum das wichtig ist: Kunden und externe Kreditauskunfteien liefern Bilanzdaten in verschiedenen Währungen. Bisher mussten Analysten die Werte vor der Eingabe manuell umrechnen. Die Umrechnung erfolgt nun automatisch, was Analysen präzise und konsistent hält.
Kreditlimit-Vorschlag – Card „Zusätzliche Informationen“ hinzugefügt
Was hat sich geändert:
Die Card „Zusätzliche Informationen“ wird jetzt unter
Kreditlimit-Vorschlag#Detailansichtangezeigt.Bisher nur im Reiter Risikomanagement verfügbar – nun konsistent in beiden Ansichten.
Genehmiger müssen den Vorschlag nicht mehr verlassen, um auf diese Informationen zuzugreifen.
Warum das wichtig ist: Zusatzinformationen, die für eine Kreditentscheidung relevant sind, waren nur im Reiter Risikomanagement sichtbar. Genehmiger, die innerhalb eines Vorschlags arbeiteten, hatten keinen direkten Zugriff darauf – was einen zusätzlichen Navigationsschritt erforderte, der den Prüfungsablauf unterbrach.
Card „Zusätzliche Informationen“ – Feldbeschreibungen jetzt sichtbar
Was hat sich geändert:
Feldbeschreibungen für benutzerdefinierte Textfelder (String) werden in der Card „Zusätzliche Informationen“ nun auf zwei Arten angezeigt:
Info-Symbol neben der Feldbezeichnung – beim Überfahren erscheint die Beschreibung als Tooltip.
Platzhaltertext im Eingabefeld – sichtbar, bis der Benutzer zu tippen beginnt.
Warum das wichtig ist: Benutzer, die die Card „Zusätzliche Informationen“ ausfüllten, hatten keine Anleitung dazu, was in das jeweilige Feld einzutragen ist. Beschreibungen erscheinen nun direkt im Kontext – das reduziert Fehler und Rückfragen.