#34 - Juni 2026
Receivables
Neuer Filter „Mit E-Mail-Antwort“ in gesendeten Ansichten
Was hat sich geändert:
Ein neuer Filter ist in Gesendete Mahnungen und Gesendete Kundenanschreiben verfügbar
Nutzer können nun nach Objekten filtern, bei denen ein Kunde auf ein Kundenanschreiben oder eine Mahnung geantwortet hat
Erleichtert die Priorisierung der Nachverfolgung aktiver Kundenantworten
Warum ist das wichtig:
Bisher gab es keine schnelle Möglichkeit, Antworten über diese Ansichten hinweg sichtbar zu machen. Der Filter reduziert manuelles Suchen und hilft Teams, schneller auf Kundenantworten zu reagieren.
Neue Funktion in den Mahnungsvorlagen
Was hat sich geändert:
Benutzer können nun pro Mahnstufe einen neuen Schalter aktivieren: „Positive Forderungen ohne Mahnstufe entfernen“
Wenn aktiviert, werden positive Forderungen ohne zugewiesene Mahnstufe automatisch aus dem Mahnschreiben entfernt
Der Schalter ist standardmäßig deaktiviert, sodass bestehende Vorlagen und Workflows nicht betroffen sind
Warum ist das wichtig:
Kunden, die erste Mahnungen 14 Tage nach Fälligkeit versenden, sahen Forderungen der Stufe 0 in ihren Mahnschreiben. Das führte zu unnötigen Kundenanfragen und manuellem Aufwand für das Forderungsmanagement-Team. Dieser Schalter entfernt diese Störinformationen automatisch.
Neues Custom-Field-Typ „JSON“
Was hat sich geändert:
Bilendo unterstützt jetzt das neuen Custom-Field-Typ „JSON“ zur Speicherung strukturierter, mehrstufiger Daten
JSON-Felder werden ausschließlich per Import befüllt, eine manuelle Bearbeitung in der UI ist nicht möglich
Die Daten werden als responsive Tabelle in einem modalen Dialog angezeigt, erreichbar über ein Tabellensymbol in Listen- und Detailansichten; inklusive Transponieren-Schalter pro Feld
Warum ist das wichtig:
Kunden mit komplexen ERP-Datenstrukturen (z. B. mehrere Zahlungsbedingungen oder Zahlungsverhalten für verschiedene Kreditkontrollbereiche) können hierarchische Datensätze nun sauber in Bilendo importieren und anzeigen, ohne Strukturverlust oder Workaround.
Spalte für Kontakt-E-Mail-Adresse in der Mahnungsübersicht
Was hat sich geändert:
Eine neue Spalte in der Mahnungsübersicht zeigt nun die E-Mail-Adresse des Mahnungskontakts an
Einzelne Mahnungen müssen nicht mehr geöffnet werden, um zu prüfen, welche E-Mail Adresse verwendet wurde
Warum ist das wichtig:
Forderungsmanagement-Teams können Zustelladressen für Mahnungen direkt in der Listenansicht schnell prüfen und sparen dadurch Zeit.
Formatierung des IBAN-Platzhalters
Was hat sich geändert:
IBAN-Platzhalter in Dokumenten und Mahnschreiben geben die IBAN nun gruppiert mit geschützten Leerzeichen aus (z. B. DE89 3704 0044 0532 0130 00)
Alle bestehenden Vorlagen mit dem IBAN-Platzhalter funktionieren unverändert weiter
Warum ist das wichtig:
Schuldner können IBANs aus Mahnschreiben zuverlässiger lesen und kopieren. Dadurch werden Zahlungsfehler und Supportanfragen zu fehlerhaften Überweisungen reduziert.
Risk
Wichtige Kennzahlen — Umsatzkennzahlen für Geschäftsjahre
Was hat sich geändert:
Zwei neue Kennzahlen wurden zu Wichtigen Kennzahlen hinzugefügt: Umsatz des aktuellen Geschäftsjahres und Umsatz des vorherigen Geschäftsjahres
Beide werden anhand des Feldes „Fiscal Year“ auf Journal-Entry-Datensätzen berechnet
Warum ist das wichtig:
Kreditmanager können die jährliche Performance nun direkt in Wichtigen Kennzahlen im Jahresvergleich auswerten, statt sich ausschließlich auf die rollierende 12-Monats-Kennzahl zu verlassen.
Kreditversicherungen für nicht importierte Kunden anfragen
Was hat sich geändert:
Nutzer können nun über den Kreditversicherungsanbieter eine Kreditversicherung für einen Kunden anfragen, der noch nicht importiert wurde — im selben Ablauf wie bei der bestehenden Kreditinformation-Anfrage
Neue Spalte „Kreditversicherungen“ im Neukunden-Index; laufende Anfragen zeigen sowohl bei „Score“ als auch bei „Kreditversicherungen“ den Status „Ausstehend“
Sobald das Ergebnis vorliegt, kann es einem bestehenden Kunden zugewiesen oder in einen neuen Kunden umgewandelt werden
Wenn mehr als ein Treffer für Kreditinformation oder Kreditversicherung gefunden wird, können Stammdaten vor der Zuordnung oder Umwandlung nebeneinander verglichen werden
Warum ist das wichtig:
Kunden können Deckungen anfragen, bevor ein Interessent vollständig onboarded ist. Der einheitliche Status „Ausstehend“ beseitigt Unklarheiten darüber, ob eine Anfrage noch läuft.
Score-Berechnung im Neukunden-Bereich
Was hat sich geändert:
Nutzer können ihren Score nun für Interessenten im Neukunden-Bereich berechnen — also für kürzlich importierte Kunden oder Kunden, die noch nicht im System sind
Die Score-Berechnung wird bei Bedarf ausgelöst: Kunde auswählen und in der Seitenleiste oder im Navigationsmenü auf „Score berechnen“ klicken
Nach dem Klick wählt der Nutzer die passende Kreditrichtlinie aus, da das System nicht ableiten kann, welche Logik angewendet werden soll
Bei Interessenten basiert der Score häufig ausschließlich auf externen Daten (z. B. Kredit-Score plus Rechtsform und Anzahl der Mitarbeitenden)
Warum ist das wichtig:
Bisher hatten Interessenten im Neukunden-Bereich überhaupt keinen Score. So können Nutzer Risiken früher einschätzen — bevor ein Interessent vollständig onboarded ist — und dabei die jeweils verfügbaren externen Daten nutzen.
Dokumentenbezogene Berechtigungen für Kreditinformation- und Kreditversicherung-PDFs
Was hat sich geändert:
Zugriffsrechte für Kreditversicherung wurden von „Sicherheiten“ entkoppelt und in eine eigene Berechtigung überführt
Neue PDF-Zugriffsunterbereiche wurden sowohl für Botitätsauskünfte als auch für Kreditversicherungen ergänzt: „Kein Zugriff“ und „Lese-/Schreibzugriff“
Frontend und Backend setzen diese Einstellungen nun durch — Nutzer mit „Kein Zugriff“ können die entsprechenden PDFs nicht anzeigen oder herunterladen
Warum ist das wichtig:
Admins können den Zugriff auf sensible Versicherungs- und Kreditdokumente nun granular einschränken — ohne andere Berechtigungen zu beeinflussen, die unter derselben Rolle gebündelt sind.