#26 - August 2025
Bilendo-Release August 2025 mit allen neuen Funktionen und Korrekturen.
Receivables
Manuelle Aktualisierung der Standardwährung eines Kunden (wenn zutreffend)
Bisher war die Standardwährung eines Kunden an die Währung des ersten Belegs gebunden – eine manuelle Änderung war nicht möglich. Mit diesem Update können Benutzer nun die Standardwährung für Kunden, die mit mehreren Währungen arbeiten, manuell ändern.
Nach einer Änderung berechnet das System automatisch Saldo und Umsatz-Caches neu, um die Genauigkeit sicherzustellen.
Dies gibt Teams mehr Kontrolle und Flexibilität bei der Verwaltung von Multiwährungs-Kunden, insbesondere in Fällen, in denen die ursprüngliche Standardwährung nicht optimal ist.
Spalte in der Mahnübersicht – Kundenhinweis
In der Mahnübersicht wird nun eine Spalte Kundenhinweis angezeigt!
Ein Klick darauf ermöglicht es, den aktuellen Kundenhinweis direkt einzusehen oder zu bearbeiten – ein Umweg an anderer Stelle ist nicht nötig.
Dies erleichtert es, den Überblick über die Kundenkommunikation zu behalten, während Mahnungen bearbeitet werden.
Neues Zugriffsrecht: Zahlungsversprechen
Das Zugriffsrecht „Zahlungsversprechen“ wurde aus dem allgemeinen Kunden-Zugriffsrecht herausgelöst und in ein eigenes, dediziertes Zugriffsrecht „Zahlungsversprechen-Zugriff“ überführt.
Warum das wichtig ist:
Feingranularere Kontrolle: Teams können den Zugriff auf Zahlungsversprechen nun unabhängig von anderen Kundenberechtigungen zuweisen.
Bessere Nachvollziehbarkeit und Sicherheitsanpassung.
Migrationshinweis:
Für den Rollout wurden allen Benutzerrollen, die aktuell über das Kunden-Zugriffsrecht verfügten, automatisch die neue Berechtigung Zahlungsversprechen-Zugriff zugewiesen.
Workflow-Name jetzt in Klärungs-E-Mails enthalten
Wir haben den Workflow-Namen in Klärungs-E-Mails hinzugefügt, wenn Belegdetails angezeigt werden.
Diese kleine, aber hilfreiche Änderung erleichtert es, den Kontext des Belegs auf einen Blick zu erkennen – spart Zeit und reduziert Verwirrung für die Teilnehmer der Klärungen.
Filter „Belastungsanzeige Typ“ für Klärungen
Benutzer können Klärungen nun nach Belastungsanzeige Typ filtern – das erleichtert es, die richtigen Klärungen schneller zu priorisieren und zu bearbeiten.
Belastungsanzeige-Export
Belastungsanzeigen können nun direkt aus der Übersicht exportiert werden – genau wie andere Exporte.
Die Exportlayouts sind vollständig über Einstellungen > Export-Layouts konfigurierbar, sodass Sie die Ausgabe an Ihre Bedürfnisse anpassen können.
Hinzufügen von der Position zu Ansprechpartnern
Sie können nun manuell Position zu einem Ansprechpartner hinzufügen.
Sobald sie hinzugefügt wurden, sind die Positionen beim Versenden von Mahnungen und Briefen sichtbar, was besseren Kontext und eine höhere Personalisierung ermöglicht.
Benutzerrollen-Impersonifizierung unterstützt jetzt Updates für Account-Vertretung
Benutzerrollen mit dem Impersonification-Privileg können sich nun als andere Benutzer anmelden, um Benutzervertretungen einzurichten oder zu aktualisieren – besonders hilfreich, wenn ein Benutzer krank ist oder die Einstellungen nicht selbst vornehmen kann.
Unternehmen haben sich dies gewünscht, um die Geschäftskontinuität zu gewährleisten, wenn Teammitglieder unerwartet ausfallen. Dieses Update erleichtert es Administratoren, schnell einzugreifen und Vertretungseinstellungen zu verwalten.
Verbesserte Sichtbarkeit von Massenaktionen
Wir haben die Darstellung von Massenaktionen (z. B. Mahnungen senden) beim Auswählen mehrerer Elemente aktualisiert.
Was ist neu:
Alle Massenaktionen sind nun immer sichtbar – kein Rätselraten mehr, wo Optionen geblieben sind.
Kann eine Aktion nicht ausgeführt werden (z. B. fehlende E-Mail-Adressen), wird sie ausgegraut angezeigt, anstatt zu verschwinden.
Aktionen werden weiterhin nicht angezeigt, wenn Sie keine Berechtigung zur Nutzung haben.
Dies erleichtert das Verständnis, was möglich ist, was nicht und warum – verbessert die Übersichtlichkeit und reduziert Verwirrung beim Verwalten mehrerer Elemente.
Risk
„Wichtig heute“-Filter
Es wurden drei neue Filter für die Auswahl in den „Wichtig heute“-Filtern hinzugefügt:
Kreditlimit-Vorschlag: Vorschläge warten auf Validierung
Kreditlimit-Vorschlag: Vorschläge warten auf Freigabe
Kreditlimits: Kreditlimit-Auslastung > 80 %
Stornierung von Kreditversicherungen für Allianz Trade und Coface
Benutzer können Kreditversicherungsanfragen für Allianz Trade nun direkt in Bilendo stornieren – genau wie bereits für Coface und bald auch für Atradius.
Was ist neu:
Die Stornierungsfunktion ist nun sowohl für Allianz Trade als auch für Coface verfügbar.
Warum das wichtig ist:
Benutzer erhalten mehr Flexibilität und Konsistenz bei der Verwaltung von Kreditversicherungen über verschiedene Anbieter – alles an einem Ort.
So verwenden Sie es:
Navigieren Sie zur Detailansicht der Kreditversicherung.
Unten rechts finden Sie die Option „Kreditversicherung stornieren“.
Warnungen für negative Score-Änderungen (Allianz & Coface)
Wir haben Warnungen für Negative Change Score und Positive Change Score im Risikomanagement für Allianz und Coface hinzugefügt.
Was ist neu:
Sie können nun Score- oder Bewertungs-Schwellenwerte festlegen.
Benutzer werden sofort benachrichtigt, sobald ein Risikoscore diesen Schwellenwert überschreitet – nach oben oder unten.
Warum das wichtig ist:
Dies hilft Benutzern, schneller auf signifikante Kreditrisikoänderungen zu reagieren, verbessert die Entscheidungsfindung und reduziert die Risikobelastung.
So richten Sie es ein:
Navigieren Sie zu Kreditrichtlinien oder Risikointegrationen und definieren Sie Ihre gewünschten Schwellenwerte für Allianz und Coface.
Manuelle Kreditversicherungs-Verbindungen
Sie können nun manuell Kreditversicherung hinterlegen – ganz ohne API!
Bisher war dies nur über den Bereich „Sicherheiten“ möglich, was zu Verwirrung führte, da Sicherheiten und Kreditversicherung unterschiedliche Zwecke erfüllen. Dieses Update vereinfacht den Prozess und erhöht die Übersichtlichkeit.
So funktioniert es:
Navigieren Sie zu Einstellungen > Risikointegrationen
Klicken Sie auf „Hinzufügen“ und wählen Sie den Typ: Manuell
Wählen Sie den Verbindungstyp: Auskunft oder Kreditversicherung
Wenn Kreditversicherung ausgewählt wird:
Felder für Startdatum, Betrag und Währung sind vorausgefüllt, Sie können aber auch weitere Angaben hinzufügen.
Ein Feld Produkttyp steht ebenfalls zur Verfügung, um das Produkt zu definieren.
Manuell hinzugefügte Kreditversicherungen werden nun auch in der Kreditversicherungs-Tab im Kundenprofil angezeigt.
Verbesserte Sichtbarkeit für mit FreePass gesetzte Kreditlimits
Wir haben die Nachverfolgung und Anzeige der FreePass-Nutzung verbessert, um Transparenz und Nachvollziehbarkeit zu erhöhen.
Bisher gab es beim Aktivieren eines FreePass durch einen Benutzer, um den Kreditlimit-Freigabeprozess zu umgehen, keine klare Kennzeichnung in der Kreditlimithistorie – und auch der Kommentar des Benutzers war nicht sichtbar. Dies wurde nun behoben.
Was ist neu:
Einträge, die über FreePass erstellt werden, tragen nun das Label:
„Validation + Approval FreePass“Innerhalb des Dropdowns/Accordions werden angezeigt:
Name des Benutzers
Sein Kommentar
Dies stellt sicher, dass jederzeit klar ist, wann und warum ein Limit direkt gesetzt wurde, ohne den Freigabeprozess zu durchlaufen.
Diese Änderung gilt für alle neuen FreePass-Einträge ab sofort.
Neue Risikowarnungen für Zahlungserfahrung
Wir freuen uns, die Einführung von zwei neuen Risikowarnungen bekannt zu geben, die unseren Benutzern helfen sollen, Kunden mit einem sich verschlechternden Days Beyond Terms (DBT)-Trend proaktiv zu überwachen – ein wichtiger Indikator für das Risiko des Zahlungsverhaltens.
Negativer Trend DBT (Offene Belege)
Diese Warnung benachrichtigt Sie, wenn der DBT-Wert eines Kunden, berechnet aus offenen Belegen, einen konfigurierbaren Schwellenwert überschreitet.
Auslöser: DBT überschreitet definierten Schwellenwert
Berechnungsgrundlage: Offene Belege des Kunden
Anwendungsfall: Früherkennung von Kunden, die bei aktuellen offenen Rechnungen in Rückstand geraten.
Negativer Trend DBT (Bezahlte Belege)
Diese Warnung basiert auf dem DBT, berechnet aus geclearten (bezahlten) Belegen innerhalb eines definierten Zeitraums. Sie hilft, einen Trend zu verschlechterndem Zahlungsverhalten über die Zeit zu erkennen.
Auslöser: DBT überschreitet definierten Schwellenwert
Berechnungsgrundlage: Bezahlte Belege des Kunden
Zeitraum: Benutzer können wählen, bezahlte Belege aus den letzten
30 Tagen
90 Tagen
1 Jahr
auszuwerten
Diese beiden Warnungen ergänzen sich und geben einen umfassenderen Überblick über potenzielle Kreditrisiken – sowohl reaktiv (offene Belege) als auch historisch (bezahlte Belege).
Dun & Bradstreet API-Integration in Bilendo
Wir freuen uns, die Integration von Dun & Bradstreet – einem der größten und vertrauenswürdigsten Anbieter von Unternehmensinformationen weltweit – in Bilendo bekannt zu geben.
Dies ermöglicht unseren Kunden, zuverlässige Kreditberichte für internationale Debitoren direkt innerhalb der Plattform abzurufen.
Wichtige Vorteile:
Schnellere und fundiertere Kreditentscheidungen
Reduziertes Risiko bei der Zusammenarbeit mit internationalen Unternehmen
Konsistente, qualitativ hochwertige Daten über Ländergrenzen hinweg
Verfügbare Berichtstypen:
Traffic Light
Basic
Enhanced
Standard
Comprehensive
Jeder Produkttyp ist anpassbar, um die spezifischen Anforderungen unserer Kunden zu erfüllen – von schnellen Risikoindikatoren bis hin zu tiefgehenden finanziellen Einblicken.